Der Götterhain

Die Götter – bestehend aus „Die großen Zwölf“, Naturgeistern und Dämonen – spielen in unserer Welt eine zentrale Rolle. Denn wie wir in der Vorgeschichte schon berichtet haben, wandelten die Götter ursprünglich in ihrer Manifestation auf Thêl Bor. In ihnen manifestieren sich die Kräfte der Natur.

Die Hierarchie der Götter basiert allein auf der Anzahl der Glaubensanhänger. Je mehr Anhänger ein Gott auf Thêl Bor findet und umso umfangreicher die Opfergaben sind, desto größer ist auch die Macht des Gottes. Dies gilt natürlich auch umgekehrt. Wenn ein Gott in Vergessenheit gerät, seine Gebetsstätten verwahrlosen und zerfallen und die Opfer ausbleiben, schwindet auch sein Einfluss. Schon seit Jahrhunderten bilden die großen Zwölf die Spitze der Götter und wandelten schon vor der Zeit auf Thêl Bor. Auch wenn sie von manchen Bewohnern als einzig existierende Götter wahrgenommen werden, gibt es nahezu unendlich viele. Schließlich existieren Naturgeister, die geringeren Götter, in allen Bereichen des Planeten – in den dichtesten Wäldern, Städten und Dörfern, bis hinunter in die tiefste Schlucht. Ein von Hass und Gewalt erfüllter Naturgeist wird als Dämon bezeichnet. Dämonen werden von der Bevölkerung gefürchtet, finden jedoch durch Anhängerkulte und böse Geschöpfe Anbetung. Sobald geringere Götter (Naturgeister oder Dämonen) angebetet werden, gewinnen sie an Macht und bilden ihre Sternenkristalle aus. Ab diesem Moment ist es den Göttern möglich, von Lebewesen wahrgenommen werden. Denn die Sternenkristalle verleihen den Göttern die Macht, sich zu manifestieren. Jeder Gott besitzt nur einen einzigen Kristall.

Sternenkristalle und Fragments

Alle Fragmente eines Sternenkristalls der großen Zwölf haben ein einheitliches Aussehen und können dem Gott, der den Sternenkristall trug, eindeutig zugeordnet werden. Das Aussehen der Fragmente in Farbe und Struktur wird daher direkt bei der Beschreibung der jeweiligen Gottheit vorgenommen. Gemeinsam ist den Splittern jedoch in etwa Form und Größe. Sie haben eine Länge von etwa drei bis fünf Zentimeter und messen im Querschnitt in der Mitte des Splitters etwa ein bis zwei Zentimeter. Diese geringe Größe erschwert ihre Auffindung natürlich. Jedoch besitzen alle Splitter ja einen winzigen Teil der ursprünglichen Macht ihres Gottes und wirken diese zu jeder Zeit.

Viel häufiger werden die Abenteurer aber auf die Sternenkristalle der geringeren Götter stoßen, die teilweise sogar im täglichen Leben der Städte benutzt werden.

Die Sternenkristalle entstehen durch das Einfangen von Sternenlicht in einer magisch erzeugten Hülle, welche kristallisiert und den Göttern ermöglicht, selbstständig zu agieren.

Hieraus ergeben sich aus Sicht der Götter diese Schlussfolgerungen:

  • jeder der Zwölf möchte seine Fragmente wiederfinden, um sein Sternenkristall wieder zusammen zu setzen,
  • jeder Gott möchte eine möglichst hohe Anzahl von Anhängern und Opfergaben und
  • zwischen den Göttern ist Neid weit verbreitet.